Zitate über Arbeit und Beruf
 



Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe weinig oder viel gegessen; aber die Fülle lässt den Reichen nicht schlafen.
AT, Koh 5,11

Wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht gibt, der ist ein Bluthund.
AT, Sir 34, 26-27

Wer frei ist von Arbeit, kann sich der Weisheit widmen.
AT, Sir 38,24

Wo man arbeitet, da ist Gewinn; wo man aber nur mit Worten umgeht, da ist Mangel.
AT, Spr 14,23

Ein Arbeiter ist seiner Speise wert.
NT, Mt 10,10

Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.
NT, 2 Thess 3,10

Schafft das Eure und arbeitet mit euren eigenen Händen, damit ihr ehrbar lebt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid.
NT, 1 Thess 4,11-12

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.
Aristoteles, 384-322 v.Chr., griechischer Philosoph und Naturforscher

Ora et labora (Bete und arbeite)
Wahlspruch der Benediktiner

Omnia in majorem Dei gloriam (Alles zur größeren Ehre Gottes)
Wahlspruch der Jesuiten

Es ist etwas Großes um die Arbeit, denn sie ehrt ihren Mann.
Talmud

Wer arbeitet und Mühe liebt, dem hilft Gott.
estnisches Sprichwort

Fronarbeit steht nicht in der Bibel.
sorbisches Sprichwort

Die Arbeit ist unser, das Gedeihen Gottes.
deutsches Sprichwort

Damit dein Gebet wahrhaftig sei, musst du in harter Arbeit stehen. Begnügst du dich mit dilletantischer Lässigkeit, so wärest du unfähig, wirklich Fürbitte zu tun. Dein Gebet findet zur Ganzheit, wenn es eins ist mit der Arbeit.
Regel von Taizé

Wer die Arbeit liebt bleibt ohne Betrübnis.
Ehräm der Syrer

Ein Mönch, der arbeitet, wird von einem Teufel gezwickt – dem Arbeitsteufel; ein arbeitsscheuer dagegen wird von zahllosen Dämonen überfallen.
Johannes Cassian, -435, katholischer Theologe

Warum suchst du die Ruhe, da du zur Arbeit geboren bist?
Thomas von Kempen, 1379/80-1471, holländischer Augustinermönch und Prediger

Du, Gott, verkaufst uns alle guten Dinge zum Preise der Arbeit.
Leonardo da Vinci, 1452-1519, italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher

Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Man sollte die gar nicht hören, die da vorgeben, dass allein Handarbeit eine Arbeit zu nennen sei.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andern Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohl lebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Gott sorgt, wir aber sollen arbeiten.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen.
Martin Luther, 1483-1546, deutscher Augustinermönch, Reformator

Vertraue so auf Gott, als ob der Erfolg der Dinge ganz von dir, nicht von Gott abhinge; wende dennoch dabei alle Mühe so an, als ob du nichts, Gott allein alles tun werde.
Ignatius von Loyola, 1491-1556, spanischer Offizier, später Einsiedler, Gründer der Gesellschaft Jesu

Nicht fürchten vergeblich zu arbeiten; wir dienen einem Gott, der gut ist und uns nicht aus dem Auge verliert.
Theresia von Avila, 1515-1582, spanische Mystikerin, reformierte den Karmeliterorden, katholische Heilige

Denke daran, dass selbst wenn du in der Küche bist, sich Gott zwischen den Töpfen bewegt.
Theresia von Avila, 1515-1582, spanische Mystikerin, reformierte den Karmeliterorden, katholische Heilige

Gehe keiner Arbeit aus dem Weg, auch dann nicht, wenn du dir einbildest, sie ginge über deine Kraft!
Johannes vom Kreuz, 1542-1591, spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater

Wünsche nicht, alles zu tun, sondern nur etwas, dann wirst du zweifellos vieles tun.
Franz von Sales, 1567-1622, französischer Theologe, Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger

Unsere Pflicht ist es, gut zu arbeiten; der Erfolg unserer Arbeit aber steht bei Gott.
Franz von Sales, 1567-1622, französischer Theologe, Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger

Solange wir jung sind, arbeiten wir wie die Sklaven, um etwas zu schaffen, wovon wir bequem leben könnten, wenn wir alt geworden sind. Und wenn wir alt sind, merken wir, dass es zu spät ist, so zu leben.
Alexander Pope, 1688-1744, englischer Dichter

Für seine Arbeit muss man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.
Charles de Secondat Montesquieu, 1689-1755, französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph

Arbeit befreit uns von drei Übeln: Langeweile, Laster und Not.
Voltaire, 1694-1778, französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer

Man arbeitet nicht allein, dass man lebe, sondern man lebt um der Arbeit willen, und wenn man nichts mehr zu arbeiten hat, so leidet man oder entschläft.
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, 1700-1760, Begründer der Herrnhuter Brüdergemeine, Tageslosungen

Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
Johann

Die Welt ist voll brauchbaren Menschen, aber leer an Leuten, die den brauchbaren Mann anstellen.
Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827, schweizerischer Pädagoge und Sozialreformer

Das Werk, glaubt mir, das mit Gebet beginnt, das wird mit Heil und Sieg und Ruhm sich krönen.
Heinrich von Kleist, 1777-1811, deutscher Dramatiker und Erzähler

Arbeiten und nicht verzweifeln.
Thomas Carlyle, 1795-1881, schottischer Schriftsteller

Die kleinste Arbeit schaffe, als sei sie ein Meisterstück, rasch und gut.
Jeremias Gotthelf, 1797-1854, schweizerischer Erzähler

Als Heilmittel gegen Sorge ist Arbeit besser als Whiskey.
Ralph Waldo Emerson, 1803-1882, amerikanischer Essayist, Dichter und Philosoph

Jede Arbeit soll zuerst mit dem Herzen, dann mit den Händen oder mit der Zunge geschehen.
Johann Heinrich Wichern, 1808-1881, deutscher evangelischer Theologe, 1858 Gründer des "Evangelischen Johannesstifts" in Spandau

Gegen diese Isolierung des Arbeiterstandes, gegen dieses Zertreten der Menschenkraft durch die Geldmacht ist nun von demselben England, von welchem das Verderben ausgegangen ist, der mächtige Antrieb zur Verbindung, zur Organisation der Arbeiter gegeben worden.
Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler, 1811-1877, deutscher katholischer Bischof, Begründer der katholischen Soziallehre

Segen der Arbeit, wärst du Gottes Fluch, wie müsste dann dein Segen sein.
Samuel Smiles, 1812-1904, schottischer Schriftsteller

Meiner Ansicht nach bin ich reich wie ein Krösus - nicht an Geld, aber reich, weil ich in meiner Arbeit etwas gefunden habe, dem ich mich mit Herz und Seele widmen kann und das mich inspiriert und meinem Leben einen Sinn gibt.
Vincent van Gogh, 1853-1890, niederländischer Maler

Geben Sie den Arbeitern das Recht auf Arbeit.
Otto Eduard Leopold von Bismarck, 1815-1898, preußisch-deutscher Staatsmann, Reichskanzler

Ich hätte für mein Leben gern eine richtige, vernünftige Arbeit gehabt, statt die Zeit zu vertändeln.
Florence Nightingale, 1820-1910, englische Krankenpflegerin

Körperliche Arbeit ist wichtig, weil sie den Verstand hindert, müßige und sinnlose Arbeit zu tun.
Leo Tolstoi, 1828-1910, russischer Dichter

Der Mensch lebt nicht darum, dass man für ihn arbeite, sondern dass er arbeite für andere.
Leo Tolstoi, 1828-1910, russischer Dichter

Nur ein Taugenichts oder ein völlig Unfähiger kann behaupten, er habe keine Beschäftigung gefunden.
Leo Tolstoi, 1828-1910, russischer Dichter

Welch schrecklicher Irrglaube unserer Welt, Arbeit und Mühe seien eine Tugend. Durchaus nicht, eher ein Laster, denn Christus hat auch nicht gearbeitet.
Leo Tolstoi, 1828-1910, russischer Dichter

Es genügt zu erwähnen, dass die meisten Menschen auf Arbeit wie auf eine Gnade warten, um deutlich zu machen, wie entsetzlich unser Leben ist, wie unsittlich, wie töricht.
Leo Tolstoi, 1828-1910, russischer Dichter

Der Arbeiter soll seine Pflicht tun, der Arbeitgeber soll mehr tun als seine Pflicht.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, österreichische Erzählerin

Die Arbeit ist eine Quelle der Gesundheit.
Carl Hilty, 1833-1909, schweizerischer Jurist

Nicht sinnen und sorgen, sondern bitten und arbeiten ist in allen schwierigen Verhältnissen das Richtige.
Carl Hilty, 1833-1909, schweizerischer Jurist

Arbeit ist oft die einzige Erholung von der Last des Daseins.
Peter Rosegger, 1843-1918, österreichischer Schriftsteller

Die Arbeit ist etwas unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France, 1844-1924, französischer Schriftsteller, Nobelpreisträger

Eine kleine Stelle, die du ganz ausfüllst, ist dein Ehrenplatz, die größte, der du nicht genügst, ein Pranger.
Otto von Leixner, 1847-1907, deutscher Schriftsteller

Wir leben im Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung; das Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie vollkommen verdummen.
Oscar Wilde, 1854-1900, englischer Schriftsteller irischer Herkunft

Arbeit und Ruhe gehören zusammen wie Auge und Lid.
Rabindranath Tagore, 1861-1941, indischer Dichter, Nobelpreisträger für Literatur 1913

Dass diese sittliche Qualifizierung des weltlichen Berufslebens eine der folgenschwersten Leistungen der Reformation war, ist in der Tat zweifellos, und sie darf nachgerade als Gemeinplatz gelten.
Max Weber, 1864-1920, deutscher Soziologe

Jubilate heißt jeder Tag, auf dem der Arbeit Segen lag.
Otto Julius Bierbaum, 1865-1910, deutscher Schriftsteller, Journalist, Zeitschriftenherausgeber und Anthologist

Die heutigen Menschen glauben, dass man die Arbeit so einrichten müsse, dass sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube; man muss die Arbeit so einrichten, dass sie die Menschen beglückt.
Paul Ernst, 1866-1933, deutscher Schriftsteller

Ich glaube, dass auf der Welt viel zu viel gearbeitet wird und dass unermesslicher Schaden hervorgerufen wird durch die Überzeugung, Arbeit sei etwas Heiliges und Tugendhaftes.
Bertrand Russell, 1872-1970, walisischer Philosoph und Mathematiker

Der ärmste Mensch ist der, der keine Beschäftigung hat.
Albert Schweitzer, 1875-1965, elsässischer evangelischer Theologe, Musiker, Arzt und Philosoph

Der technologische Fortschritt hat zur Folge, dass die Arbeitslosigkeit zunimmt, statt die Arbeitslast aller zu vermindern.
Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger

Perfektion der Mittel und Konfusion der Ziele kennzeichnen meiner Ansicht nach unsere Arbeit.
Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger

Niemals wird der Mensch sich einverstanden erklären, wie ein Sisyphus zu arbeiten.
Pierre Teilhard de Chardin, 1881-1955, französischer Theologe, Geologe und Anthropologe

Arbeit bedeutet atmen für mich, wenn ich nicht arbeiten kann, kann ich nicht atmen.
Pablo Picasso, 1881-1973, spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.
Khalil Gibran, 1883-1913, libanesischer Schriftsteller

Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat.
Sinclair Lewis, 1885-1951, US-amerikanischer Romanschriftsteller

Ob einer Ernst macht, sieht man nicht an den großen Entschlüssen, sondern an der kleinen Arbeit, tagaus, tagein.
Romano Guardini, 1885-1968, deutscher katholischer Theologe und Religionsphilosoph

Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit dieser Erde.
Ernst Wiechert, 1887-1950, deutscher Schriftsteller

Das Heiligste, das der Deutsche hat, ist die Arbeit.
Kurt Tucholsky, 1890-1935, deutscher Journalist, Satiriker

Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass die Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.
Kurt Tucholsky, 1890-1935, deutscher Journalist, Satiriker

Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit.
Henry Ford, 1863-1947, amerikanischer Großindustrieller

Wirksam kann man die Arbeitslosigkeit nur dann bekämpfen, wenn diejenigen, die Arbeit haben, bereit sind, etwas von ihrer Arbeit abzugeben - und auch die dazugehörigen Einkünfte.
Oswald von Nell-Breuning, 1890-1991, deutscher katholischer Theologe, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler

Arbeit um der bloßen "Beschäftigung" willen wäre Arbeit um ihrer selbst willen. Zur Arbeit gehört ein Sinn oder Ziel, um dessentwillen man arbeitet. Andernfalls ist es keine Arbeit.
Oswald von Nell-Breuning, 1890-1991, deutscher katholischer Theologe, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler

Ich nehme was kommt, und bitte nur, dass mir die nötigen Fähigkeiten dazu gegeben werden. Auf alle Fälle ist es eine gute Schule der Demut, wenn man beständig Dinge zu tun hat, die man mit großer Mühe nur sehr unvollkommen fertig bringt.
Edith Stein, 1891-1942, deutsche Philosophin aus jüdischer Familie, Ordensschwester, Ermordung im KZ, heilig gesprochen

Darin liegt das Geheimnis von Glück und Tugend: Tue gern, was du tun mußt!
Aldous Leonard Huxley, 1894-1963, englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier

Viele Menschen können überhaupt nicht ausspannen. Die Welt ist voll von freiwilligen Zwangsarbeitern.
Karl Heinrich Waggerl, 1897-1973, österreichischer Dichter und Erzähler

Es kann Maßlosigkeit bei der Arbeit geben genauso wie beim Trinken.
Charles Stapleton Lewis, 1898-1963, englischer Schriftsteller

Gehe in deiner Arbeit auf, nicht unter.
Jacques Tati, 1908 - 1982, französischer Schauspieler

Erwerbstätigkeit ist und bleibt für die Selbstachtung des Menschen, für seine Existenzsicherung und seine Orientierung im Leben unverzichtbar.
Richard von Weizsäcker, 1912-, deutscher Politiker, Bundespräsident

Wir sind immer so darauf eingestellt, Arbeit nur als Lohnarbeit zu betrachten. Alles, was wir tun, ohne dafür bezahlt zu werden, ist demnach keine Arbeit. Ich weiß gar nicht, ob das so vernünftig ist.
Richard von Weizsäcker, 1912-, deutscher Politiker, Bundespräsident

Der Mensch wird nicht erst durch die Arbeit zum Menschen.
Johannes Paul II., 1920-2005, polnischer Papst

Fang den Montagmorgen mit der Stimmung von Freitagabend an.
Phil Bosmans, 1922-, belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller

Mit den Händen arbeiten: das natürlichste und wirksamste Mittel um Menschen geistig zu heilen.
Phil Bosmans, 1922-, belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und Schriftsteller

Welcher Arbeit Sie auch in Ihrem Leben nachgehen, machen Sie sie gut... Wenn Ihre Aufgabe darin besteht, die Straßen zu fegen, dann fegen Sie, wie Michelangelo malte, wie Shakespeare Gedichte schrieb und wie Beethoven komponierte. Fegen Sie die Straßen so, dass all die himmlischen und auch die irdischen Heerscharen innehalten und sagen: Er lebte als ein großer Straßenfeger und er hat seine Arbeit gut gemacht.
Martin Luther King, 1929-1968, amerikanischer Bürgerrechtler und Baptistenpfarrer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Keine Arbeit ist unbedeutend. Jede Arbeit zum Nutzen der Menschheit hat ihre Würde und Wichtigkeit, und jede sollte mit dem steten Streben nach Vollkommenheit getan werden.
Martin Luther King, 1929-1968, amerikanischer Bürgerrechtler und Baptistenpfarrer, Verfechter des gewaltfreien Widerstandes

Wer in der Arbeit nur einen reinen Kostenfaktor sieht, dessen Preis soweit wie möglich gedrückt werden muss, der hantiert mit sozialem Sprengstoff, der rüttelt an den Grundfesten unserer Zivilisation.
Johannes Rau, 1931-, deutscher Politiker, SPD

Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal, sie ist gemacht. Und deshalb kann ihr auch ein Ende gemacht werden.
Norbert Blüm, 1935-, deutscher Sozialpolitiker, früherer Arbeitsminister, CDU

Welch bornierte Gesellschaft: Die einen zwingt sie zur Null-Arbeit, die anderen zur Voll-Arbeit. Wir leiden an einer Verkalkung der Arbeitszeit und einer Erstarrung der Tarifverträge.
Norbert Blüm, 1935-, deutscher Sozialpolitiker, früherer Arbeitsminister, CDU

Wenn die Arbeiter wie Maschinen behandelt werden, dann werden die Alten zu Schrott.
Norbert Blüm, 1935-, deutscher Sozialpolitiker, früherer Arbeitsminister, CDU

Lieber befristet arbeiten als unbefristet arbeitslos zu sein.
Norbert Blüm, 1935-, deutscher Sozialpolitiker, früherer Arbeitsminister, CDU

Bitte um Gottes Segen für Deine Arbeit, erwarte aber nicht, dass er sie auch noch tut.
Norbert Blüm, 1935-, deutscher Sozialpolitiker, früherer Arbeitsminister, CDU

Häufig leidet man daran, dass man zwar viel Arbeit, aber keine Aufgabe hat.
Helmut Walters, 1930-1985, deutscher Schriftsteller, Pädagoge und Aphoristiker 

Viele feine Christen von uns verwechseln häufig Arbeitssucht mit Nachfolge. Sie wollen pausenlos dienen und glauben, wenn sie atemlos für ihn unterwegs sind, dass sie den Weg gehen, den er für uns bestimmt hat.
Reinhold Ruthe, 20. Jh., deutscher Psychologe, Familienberater

1. Arbeit ist eine Ausdrucksform des Glaubens: Es kann keine Entgegensetzung von Schöpfung Gottes und Arbeit des Menschen geben, vielmehr haben die Menschen von Gott ein Mandat zu arbeiten erhalten. 2. Arbeit hat eine naturale Dimension, ist Leben: Die Menschen setzen sich mit der Natur auseinander, um das physische Überleben zu sichern. Mit Hilfe der Technik beschaffen wir uns die Güter der Erde, die wir zum Leben brauchen; dabei sind wir aber in Gefahr, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören. 3. Arbeit hat eine personale Dimension, ist Selbstfindung: Arbeit kann und soll ein Ort der Menschwerdung des Menschen sein. Selbstfindung geschieht nicht nur durch den Weg nach innen, sondern auch durch jede sinnvolle Arbeit. 4. Arbeit hat eine soziale Dimension, ist Kommunikation: Die Arbeit kann und soll dazu beitragen, dass der Mensch seine schöpferischen Kräfte in den Arbeitsprozess einbringt, gemeinsam mit anderen seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet und an Entscheidungsprozessen beteiligt ist. 5. Arbeit hat eine politische Funktion, ist Kampf: Die politische Aufgabe besteht darin, eine Ethik der wirtschaftlichen Macht zu entwerfen und zusammen mit den neuen sozialen Bewegungen das gegenwärtige Wirtschaftsmodell auf mehr Gerechtigkeit hin weiterzuentwickeln.
Friedhelm Hengsbach, 20. Jh., deutscher katholischer Theologe, Professor für Sozialethik

Wissen und kein Beruf schon viel Unheil schuf.
jüdisches Sprichwort

Mancher wäre ein Phönix in seinem Beruf gewesen, hätte er einen Vorgänger gehabt.
Baltasar Gracián y Morales, 1602-1558, spanischer Schriftsteller und Philosoph, Jesuit

Das Wichtigste im Leben ist die Wahl eines Berufes. Der Zufall entscheidet darüber.
Blaise Pascal, 1623-1662, französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker

Die größte Angelegenheit des Menschen ist, zu wissen, wie er seine Stelle in der Schöpfung gehörig erfülle.
Immanuel Kant, 1724-1804 , deutscher Philosoph

Glücklich der, der seinen Beruf erkannt hat, er verlange nach keinem anderen Glück. Er hat seine Arbeit und Lebensaufgabe und wird ihnen obliegen.
Thomas Carlyle, 1795-1881, schottischer Schriftsteller

Der Beruf, den sie sich gewählt oder der ihnen geworden ist, ist die fortdauernde Schule der Menschen: sie werden, was sie tun.
Wilhelm Schulz, 1797-1860, deutscher Politiker

Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.
Honoré de Balzac, 1799-1850, französischer Romanschriftsteller

Man unterziehe sich niemals einer Berufsarbeit. Tut man das, so wird man schlecht und recht ein Allerweltsmensch, ein kleines Rädchen im der Maschine des Staatsorganismus.
Søren Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Wohin Gott den Menschen stellt, dort ist sein Beruf, dort gedeiht er am besten, dort soll er seine Kräfte entfalten.
Adolf Kolping, 1813-65, deutscher katholischer Priester, Begründer des Kolpingwerks, "Gesellenvater"

Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.
Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Philosoph und klassischer Philologe

Der Beruf ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art anfallen, erlaubterweise zurückziehen kann
Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Philosoph und klassischer Philologe

Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen.
Hermann Hesse, 1877-1962, deutscher Dichter

Nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf
Egon Fridell, 1878-1938 österreichischer Schriftsteller, Journalist und Schauspieler

Es ist unfair, den Menschen nach seinem Beruf abzustempeln, der ihn nicht abstempelt.
Ludwig Marcuse,1894-1971, deutscher Philosoph und Schriftsteller 

Unser Berufsleben allein wäre kein sehr glücklicher Zustand, hätten wir nicht unsere Familie und unser Privatleben daneben.
Anaïs Nin, 1903-1977, amerikanische Schriftstellerin

Man kann seinen Beruf auch verfehlen, indem man ihn ausübt.
Waggerl, Karl Heinrich, 1897-1973, österreichischer Dichter und Erzähler

Die Größe eines Berufs besteht vielleicht vor allem darin, dass er Menschen zusammenbringt. Es gibt nur eine wahrhafte Freude: den Umgang mit Menschen.
Antoine de Saint-Exupéry,  (Marie Roger Graf von S.-E.), 1900-1944, französischer Schriftsteller und Flieger

Einen Beruf haben wir, um nützlich zu scheinen.
Erhard Blanck, 1942-, deutscher Buchhändler und Schriftsteller

Unterwegs zu sein ist des Menschen eigentlicher Beruf.
Fröhling, Carl Peter, 1933-, deutscher Germanist, Philosoph und Aphoristiker


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